The only scary movie I ever watched to The End

Nicolas Cage
Plinky’s Question of the day was: What is your favorite scary movie?
Answer:
I don’t watch scary movies.They scare me. If I realize in time that a movie turns scary, I leave.

But once I watched one even though I was fully aware that it was scary. I just could NOT leave. It’s probably not your run-of-the mill scary movie. But it is the only scary one that I ever watched to the end. Title:

8mm (8 Milimeters, MMC played by Nicolas Cage).

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Wenn das Leben schief geht…..

Auf einer Web Seite, die bemerkenswerte Aussprüche von Kindern sammelt (Eltern posten Zitate ihrer Sprößlinge, http://www.kindermund.de) las ich, dass ein Mädchen einen Tierfilm im Fernsehen ansah und so ungefähr sagte: „Mami, schau, der Fisch steckt den Kopf in den Sand, weil er nicht dabei sein möchte, wenn das Leben schief geht!“

Ok, Schuh zieh ich mir an. Ich möchte auch nicht dabei sein, wenn das Leben schief geht. Ich würde mir wünschen, dass mir eine andere Vorbeugungsmaßnahme zur Verfügung steht als das Kopf – in – den – Sand – Stecken. Und ich bin fest entschlossen, an einer für mich annehmbaren Technik zu arbeiten. An einer etwas mehr ambitionierten  Alternative als das, was sich der Fisch auf irgendeinem Weg von dem Vogel Strauß ab geschaut haben muss, aber viel besser noch, an einer zuverlässigen Methode, das Schiefgehen vollständig zu vermeiden. Ob es nun mein eigenes Leben wäre, oder das von jemand anderem – mir bekannt oder unbekannt –  dabei sein will ich nicht, wenn dies Leben schief geht. Der Gedanke allein ist schon schlimm.
Es gibt aber nichts Besseres als das Leben, das  gut geht. Dann kann ich mir nichts Schöneres denken, als dabei zu sein. Wie vorgestern, zum Beispiel.
Da war ich unterwegs mit dem Hund, zu den abgemähten Wiesen und Feldern. Da dachte ich, ich habe überhaupt keine Lust. Ich will gar nicht da herumlaufen, in diesem Licht, das so blendet.  Und ich habe meine Sonnenbrille vergessen. So stapfte ich für eine Weile quer über das stoppelige Gras, bis mein Blick auf eine überdimensionale Fackel fiel: die lodernde Flamme eines Baumes, der seine glühenden Blätter dem azurnen Himmel anbot. Da veränderte sich mein Blick, der Geruch des Windes, der von den Fallobstwiesen herüberzog, das Gleißen der Sonnenstrahlen, die sich in filigraner Zärtlichkeit an den Saum des Waldes schmiegten. Da standen Raben wie Bronzestatuen reglos in den Ackerfurchen. Da woben die satten Hagebutten Festtagsgirlanden durch die Zweige der Hecke. Da folgte ein Paar, sich an den Händen haltend, dem gewundenen Pfad in der sanften Senke. Da ging es gut, das Leben. Und ich war dabei.
Und gestern, am Abend, da ging das Leben gut. Da war ich dabei, als Menschen sich trafen, die sich nicht kannten, und die doch ihre Worte vor den anderen ausschütteten, ihr Schreiben den anderen schutzlos darboten, die einen aus Mut, die anderen aus Wut, manche aus Freude und manche aus schierer Unwissenheit. Menschen, die sich vorstellten und darstellten, die teilten und mitteilten, die lauschten und manche, die berauschten. Da war ich dabei und war ich und gehörte doch dazu. Und bekam Freude zu spüren und sah Augen, die glänzten, und über allem hing der süße Klang von Herzen, die hofften. Da waren alle, die Zweifler und die Zauderer, die Weisen und die Magier, im Netz ihrer vorgetragenen Worte verfangen, und wollten nicht fliehen.
Da ging es gut, das Leben.

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Autoren-Oskar

Ein  Brief, nein, eine email-Nachricht geht an zwei meiner besten (wenn nicht die besten!) Freundinnen:

Email an K und P
Kaaaaaa!!!!! Peeeee!!!!!
Ja, ich weiß! Ich hab lange nichts von mir hören lassen. Ich bin halt oft/viel beschäftigt. Aber nie so viel, dass ich nicht an Euch denken würde,.

Ich habe verschiedene Projekte am laufen. Schreiben, natürlich, aber auch anderes. U.a. habe ich vor ein paar Tagen ein «blog» angefangen (huch, oops, das ist ja auch Schreiben….). Ich fand blog- Schreiber immer…naja, ich war halt arrogant, dachte: das brauchen die wohl. So, nun «brauch ich‘s» offensichtlich auch.
Erst habe ich mich entschlossen, niemandem, der mich persönlich kennt, die Adresse zu verraten. Jetzt habe ich mir das noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen und meine Ansicht revidiert. Ich werde die Adresse irgendwann (bald?) auf facebook stellen. Aber Ihr sollt die Ersten sein, die sie bekommen.
http://www.imagofelio.wordpress.com
(Beschämend: ich habe es noch nicht gelernt, wie man das als link hier rein schreibt. Smiley mit Schweißtropfen>)
Mein blog heißt: Mein Name ist «Ich Lebe». Ich wäre überglücklich, wenn Ihr mal Zeit habt und rein schaut. Und vielleicht sogar einen Kommentar hinterlasst?
Morgen abend dürft ihr gerne an mich denken (klar, immer, aber morgen – Freitag- ab 20:00 Uhr besonders!). Da nehme ich an einer für die «interessierte Öffentlichkeit» stattfindenden Autorenlesung teil. Man bekommt zehn Minuten, in denen man etwas vorlesen darf, was man will, naja, man muss natürlich selbst der Autor sein.
Ich werde die Geschichte lesen, die ich K. gewidmet hatte, und dann noch «Der Fleck auf dem Teppich», weiß nicht, ob Ihr die schon kennt. Passt von der Vorlese-Zeit her genau und scheint mir auch für das zu erwartende Publikum angemessen.
In diesem Zusammenhang möchte ich gerne meine (kurzen!!!!, versprochen) Danksagungen loslassen: (denkt Euch den „Autoren-Oskar“ in meiner linken Hand einfach dazu, hahaha!)

Ich danke

  •     der lieben St. Hildegard, weil sie mir zugehört hat, als ich meinen Füllfederhalter auf den Glaskasten um ihren goldenen Schrein in der Eibinger Wallfahrtskapelle legte mit der Bitte, ihn zu segnen, auf dass ich recht Schreiben lerne,
  •     meinen lieben Herzensfreundinnen K. und P. (zum Schutz der Privatsphäre vor aufdringlichen und/oder dankbaren Spendern vorenthalte ich der Öffentlichkeit die vollen Namen), weil sie mir selbst um halb zwei in der Nacht noch zugehört haben, als ich ihnen einige meiner Geschichten vorlas und weil sie mir selbst um halb zwei in der Nacht noch was dazu gesagt haben, das mich ermutigt hat,
  •     Dank geht auch an meine Mutter (trotz allem….) und an meinen Vater (den leiblichen, trotz allem….), weil sie mich gezeugt haben und ich wohl ohne diesen Beitrag ihrerseits jetzt nicht schreiben würde.
  •    Danke. Danke («added tags»: verbeug, schäm, lächel, stolz, knicks, raff schwarze Seidenrobe, schmeiß Haar über Schulter, zieh Schuhe aus, Schuhe in einer Hand, autoren-oskar in anderer Hand, haste von Bühne, küsse, wahllos)

ENDE, äh, nein, noch viele liebe Gedanken an Euch von H.

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My Own Restaurant (it is not going to happen)

Vegetables in the market at Campo d’Fiori, Rome
Plinky’s question of the day: If you had your own restaurant, what would it be called? What would be served?

It would be called „Todays Special“, maybe.

The days when I was dreaming about my own restaurant are long gone. If, for some reason, I would do a restaurant, people wouldn’t get a menue because there would only be served whatever I feel like cooking that day. They could count on tasty whole foods, novel composition, inspired vegetarian meals. Everything would always taste really good. People would have to come and eat while it’s there, cause there would be no garantee that I could ever create the same dish twice. Bon apetit.

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Ella erzählt über vermissen und finden (#3)

 

 

„Ich war dort, bei dem Treffen wegen der online-Schreib-Challenge.“ (siehe#2) Ella wirkt nachdenklich. „Da muß ich nicht mehr hin.“ Es habe ihr eine wichtige Erkenntnis verschafft, meint Ella: Die unbeschreibliche Erleichterung, die sie darüber  fühle, dass sie „nicht mehr jung sein“ müsse.

Ella erklärt: „Im Innern schon, im Herzen und im Geist und so. Aber nicht jung an Leben. So froh war ich darüber, dass ich sie alle hätte umarmen mögen, die Jungen, die da waren und überhaupt alle. Und trösten. Sagen: es wird schon, lasst euch Zeit. Ihr habt so viele Talente. Ihr werdet lernen, euch zu euren Ängsten zu bekennen.“

Sie hätte sich fremd gefühlt in der Gruppe. Eine Art von Fremdsein, das über das Neu-Sein hinausginge. „Das war wie ein Treffen von Abgesandten verschiedener Planeten. Nur von der Erde war niemand dabei. Nicht mal der Typ, der aussah wie Karl Marx bevor er ergraute, na, er war ja auch erst Mitte zwanzig, nicht mal der war irdisch. Ich habe es gemerkt an seiner Art zu sprechen. Keine Modulation. Das, was sein Gesicht war, zeigte keinerlei Mimik. Er sprach ständig von den fünfzig oder sechzig Sonnensystemen, für die er ‚zuständig‘ war. Und er hatte einen Wikipedia- Chip eingebaut, der ihn veranlasste, auf den kleinsten Reiz hin Definitionen und Hintergrundinformationen von sich zu geben. Gosh!“

Auf der Heimfahrt hätte sie an andere Gruppen gedacht.  Sie blickt über meine Schulter aus dem Fenster. Erzähl, sag ich. Statt dessen greift Ella in ihre Tasche auf dem Stuhl neben sich und kramt  in einer Mappe. Zieht ein paar beschriebene Bögen Papier heraus. „Hier!“

Ich lese.

Garne, Stoffe, Worte
oder:
Gruppen

Heute, auf meinem Heimweg vom Gruppentreffen in der Schmiede, und noch eine ganze Weile danach, trug ich ein Gefühl der Geborgenheit in mir. Wir hatten Übungen zum Schreiben gemacht, vorgelesen, diskutiert.  Die Stimmung war offen, ehrlich, ruhig, irgendwie besinnlich. Doch allein daher rührte meine Gemütslage nicht. Ich ging dem Gedanken nach und er führte mich zu euch, den Frauen in dieser Gruppe.
Ein Platz in eurer Mitte wurde mir gegeben. Ihr habt mich aufgenommen. Ihr beginnt, mich anzunehmen. Da kommt Vertrauen, nimmt einen Stuhl, setzt sich in die Runde. Ein willkommenes Mitglied. Davon ermuntert gesellt sich Geborgenheit dazu, macht sich breit und folgt mir dann nach Hause.
Sie regte mich an, euch etwas zu erzählen. Es gab da andere Gruppen in der Vergangenheit, die mich auf- und später angenommen haben.

In Texas, eine Strickgruppe. Einmal in der Woche fuhr ich die 50 oder so Meilen auf abgelegenen Straßen durch die zentraltexanische Hitze, um die Frauen zu treffen. Wir waren sechs :

Linda, die ihr Stadthaus in Austin hatte, eine zartgliedrige Künstlerin in Öl, mit einer Vorliebe für feine Garne und komplizierte Muster. Sie unterhielt eine kleine Farm im wilden, rauen Hinterland von Texas. Mit Pfirsichen und Tomaten und vielen alten Rosen, die sie verkaufte und 200 Acres an Land, das sie bejagen ließ von Freunden. Und ein Haus in den Hügeln von New Mexico hatte für den Sommer, wenn der in Texas gar zu heiß wurde.

Charla, Gattin eines Arztes, die «nach oben» geheiratet hatte, nach einer gescheiterten Ehe mit einem Autohändler, der am Suff gestorben war. Sie hatte es fertig gebracht, das Haus ihrer Träume zu erwerben, komplett mit Brunnen, Gästehaus, Olivenbäumen, Black Angus Cattle auf der Ranch nebenan. Sie schaffte es mit Charme und Geschick, mich zu überreden, es für sie einzurichten. Ihr Strickzeug war das, das pink, grellgelb oder neongrün auf dem Tisch ruhte, während sie emsig Tee nachgoss, den neusten Tratsch verteilte und über Reservierungen für unser Lunch telefonierte.

Betty, oh, Betty. Ruhelos, stets ein wenig unsicher, ob sie überhaupt stricken konnte. Ein Sohn im Gefängnis, niemand wusste jemals, warum. Sie selbst immer in Sorge, immer in irgendwelche Operationen verwickelt. Immer Rückenschmerzen. Ihr Mann eingebunden in die riesige Ranch: 5000 Stück Vieh. Keine Ahnung, was das bedeutet. Es hielt ihn beschäftigt. Sie bauten ein neues Haus auf dem Hügel, weil das alte drohte, die Talsohle hinab zurutschen.

Elisabeth. Sie war Britin. Sie hatte einen amerikanischen Piloten geheiratet unter der Bedingung, dass sie eine Hälfte des Jahres in den USA und die andere in Schottland verbringen durfte, wenn sie wollte. Sie war britisch, durch und durch. Ich liebte ihr klares Englisch und die köstlichen Worte, die sie beherrschte. Sie trug Stützstrümpfe unter ihren knielangen Bermudas, mit Sandalen. Sie strickte Zopfmuster und Sachen mit eng anliegenden Rollkragen. Sie kochte Gerichte mit unaussprechlichen Namen.

Marylou. Sie war seit ewigen Zeiten geschieden und liebte einen Yorkshire Terrier, der auf den Namen Pinko hörte. Ihr gehörte der Woll- und Stoffladen, in dem wir uns trafen. Sie hatte ein Haus im Ort, vor dem sie Gardenien zog, die die Attraktion der Nachbarschaft waren. Ich war mehrmals eingeladen, um den Duft der anspruchsvollen Pflanzen zu genießen.
Und da war ich. Ich wohnte in einem alten Stone Cottage in der Nähe von Briggs. Deshalb wurde unsere Gegend Briggs Road genannt. Wir hatten Skorpione, die nachts von der Decke auf das Bett fielen, und Taranteln, die über die Veranda krochen und  Giftefeu, das man nicht berühren durfte. Aber wir hatten auch die Whippowillows, grauschwarze, kleine Vögel, die des Nachts auf dem trockenen, warmen Boden saßen und sangen: whippo-willow, whippo-willow bis man einschlief. Wie sich die winzigen Kreaturen jemals all die langen Rufe merken konnten, ist mir ein Geheimnis. Wir hatten auch Granatäpfel, hart und unnachgiebig, zwei Tomaten pro Saison und jede Menge Agaven, die wie nasse Katzen aussahen, wenn sie blühten und der Tau sie beschwerte. Ich liebte das Cottage. Als wir einzogen, war es dem Verfall geweiht. Wir renovierten das meiste, dann ging Tom nach Afghanistan. Ich verwandelte das Häuschen mit Milkpaint, handgehäkelten Vorhängen, antiken Quilts und Vintage Furniture in meinen amerikanischen Pionier Traum.
Als Tom nach einem Jahr zurückkam, hatten wir einen trockengelaufenen Brunnen und eine unbrauchbare Sickergrube, also zogen wir weg.

Wir kauften unser erstes Haus in den USA. Wir lebten in außerhalb von Waco,TX. Ich blieb bei der Strickgruppe. Charla bekam Darmkrebs. Marylou gab den Laden auf. Betty hatte Operationen an ihrer Wirbelsäule. Elisabeth zog nach England, um ihre Mutter beim Sterben zu begleiten. Linda verbrachte mehr Zeit in New Mexico. Wir zogen um. Nach Tennessee.
In Clarksville, TN, fand ich eine neue Gruppe, die mir Rückhalt verschaffte. Diesmal waren es Quilterinnen.  Es begann damit, dass ich mich in einem winzigen Stoffgeschäft für einen Nähkurs anmeldete. Schlafanzughose mit passendem Kissenbezug. Ich nähte seit dreißig Jahren, machte den Kurs nur, um Leute zu treffen. War die einzige Teilnehmerin. Lernte JoAnnn kennen, die den Kurs leitete und einer Quiltgruppe angehörte, die sich einmal in der Woche traf. Die «TNpattchers» hatten strenge Aufnahmebedingungen, deren wichtigste ein totaler Aufnahmestopp war. JoAnn und ich waren sofort Freunde.
Eine Woche später war ich in dem Stoffladen, in dem JoAnn arbeitete. Eine Frau sprach mich an. Sie stellte sich vor: Patty. Mein Name ist Patty. Ich bin in der Quiltgruppe, in der auch JoAnn ist. Wollte dich fragen, ob du bei uns vorbeischauen und, wenn es dir gefällt, mitmachen möchtest. JoAnn hat beim letzten Treffen von dir erzählt. Da haben wir alle abgestimmt und beschlossen, eine Ausnahme für dich zuzulassen.
Ich fiel der fremden Frau um den Hals und war am nächsten Freitag bei meinem ersten Quilttreffen. So aufgeregt, dass ich meinen Kaffeebecher umstieß, um den wundervollen, handgenähten Quilt von Irene, die neben mir saß, in ungleichmäßiges Kaffeebraun zu tauchen. Dass mir dieser Unfall nie übel genommen wurde, war einer der Grundsteine unserer nachfolgenden Freundschaft.
Wir waren, wenn alle zusammenkamen, sechzehn. Wir durchlebten eine Vielzahl von Treffen, während derer wir nähten und uns unterhielten. Teilten Geburtstagsfreuden, Geldsorgen, brennende Häuser, Krankheiten, Kümmernisse und Feiern. Weggelaufene Hunde, zu viele Katzen oder Zucchini, Übernachtungsgäste, Überflutungen, Tornados, wir fanden und gaben Hilfe. Wir hatten Wettbewerbe mehrmals im Jahr, fertigten Trostquilts für das Kinderkrankenhaus in Memphis und  für verletzte Soldaten im Irak. Fuhren zu Quiltshows und Kurzferien. Wir besuchten einander im Krankenhaus.  Wir tauschten Rezepte und Nachwuchs von Haustieren. Dann starb Doris. Zwei Wochen und sie war tot. Das war schlimmer als ein Erdbeben für uns. Wir nähten ihren Töchtern Quilts aus den Stoffen, die sie hinterlassen hatte. Saßen zusammen und weinten und tranken Tee. Jean brachte Kuchen. Das half.

Jetzt bin ich hier. Jetzt habe ich das Schreiben. Es ist nicht Stricken. Es ist nicht Quilten. Es ist Schreiben.
Es ist nicht Linda oder Charla oder Elisabeth, nicht JoAnn, nicht Doris, nicht Patty. Es ist Sara und Marga, Stefanie und Gretel. Und ich.
Es ist eine Gruppe von Frauen, vom gemeinsamen Interesse zusammengeführt und vereint.  Es ist das Wissen, das man in der Verschiedenheit ähnlich ist und in der Vielfalt, in der Gegensätzlichkeit, zusammengehört. Es ist anders. Und es ist genau so.

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(Ich habe das folgende „Gedicht“ vor mehr als 30 Jahren geschrieben. Nun hat mich ein Austausch mit einer lieben Freundin daran erinnert. So, 30 years after the fact I will dedicate this to „auntyuta“!)

Komm,

gib mir nochmal die Hand,

dass ich ihre zarte Kühle

mitnehme auf den Weg.

Weiß ich doch,

unser Ziel ist eins

und wir sind Schwestern.

Lass uns gehn

und sehn,

wie groß unsere Familie ist.

Es sind noch so viele zu finden!

Der Weg ist steinig,

doch er führt bergauf

und die Erde ist weich genug:

Wir werden Spuren hinterlassen.

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I wish more people would help changing the world to make it "last"

Earth

I do what is reasonable within the way I live to add my share in making the world a safer, cleaner, „greener“ place to be.

We don’t have the (realistic) option to leave here once we used up all resources, covered all surfaces and crevices with trash, put so much toxins in the water and the air that we can’t use either.

Our individual actions have consequences. Not just for us as individuals, but for every human, for fauna and flora, and not just for tomorrow, and the next year, and the next decade, but for a much, much longer time.

It angers me when people act as if they owned the planet and they could mess it up as they please.

We can not wait on others to undestand the issue and adjust their behavior. Each one of us has to start making the necessary changes.

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